Trotz des mit Abstand schwächsten Saisonspiels der noch jungen Spielzeit, konnte die U23 drei wichtige Punkte aus Dithmarschen entführen. Mit einem 7:1 Erfolg aus der Vorwoche gegen den Sportclub aus Neuenkirchen hatte man allen Grund selbstbewusst gegen den FC St. Michaelisdonn aufzutreten. Das Spiel begann dennoch sehr zerfahren und konnte von den fußballerisch besseren Lägerdorfern nicht beruhigt werden. Das 1:0 durch Thilo Schildhauer nach Vorbereitung von Alexander Feist nach 5 Minuten änderte daran nichts. Fehlende Aggressivität im Zweikampf und leichtsinnige Abspielfehler boten St. Michaelisdonn oftmals Möglichkeiten, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden.Passend zu dem hektischen Spielverlauf, musste Tim Hellmann nach nur 19 Minuten vorzeitig duschen gehen. Durch ein überhartes Einsteigen, für das sein Gegenspieler ebenfalls die rote Karte sah, lies sich Hellmann zu einer Tätlichkeit hinreißen. 70 Minuten lang 10 gegen 10.

Die perfekte Antwort hatte der kurz zuvor für den verletzten Thilo Schildhauer eingewechselte Philipp Blunk parat. In der 26. Spielminute erhöhte er nach starker Einzelaktion auf 2:0.

St. Michaelisdonn gab sich auch nach dem zweiten Rückschlag in keinster Weise geschlagen und machte es dem TSV, der immer noch viel zu hektisch agierte, weiter schwer. Die Konsequenz war der Anschlusstreffer noch vor der Pause.

Zur Pause wechselte Interimscoach Böge. Für Nils Mahn kam sein Bruder Jonas.

Die zweite Hälfte begann dann mit einem Nackenschlag. Quasi mit Wiederanpfiff gelang St. Michaelisdonn aus dem Nichts der Ausgleich, 2:2.

Der Ausgleich führte dazu, dass Lägerdorf das schwierige Spiel zumindest streckenweise besser annahm und in der Folge auch zu klaren Torchancen kam. Alexander Feist konnte seine gute Leistung durch das 3:2 in der 68. Minute krönen. Danach bestanden zwar zahlreiche Gelegenheiten das Spiel zu entscheiden, allerdings blieben sie ungenutzt. St. Michaelisdonn hatte in der Schlussphase noch zwei hochkarätige Chancen, die der starke Marvin Koch vereiteln konnte.

Auch wenn nicht viel Positives aus dem zweiten Auswärtsspiel mitzunehmen ist bleibt, dass der TSV trotz einer verspielten 2:0 Führung nochmal zurückkommen konnte und bei einer kämpferisch guten Mannschaft bestehen konnte.

Gekommen um zu bleiben.

 

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