NTSV Strand 08 – TSV Lägerdorf 2:1 (0:1)

Eine Niederlage wie sie unglücklicher, aber auch vor allem unnötiger nicht sein konnte. Nach 90 Minuten purem Kampf, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit standen wir letztlich fassungslos und mit leeren Gesichtern auf dem umgepflügten Acker in Nindorf an der Ostsee. Über 75 Minuten schien es so, als wenn wir die große Überaschung locker nach Hause bringen würden, denn genau so lange hatten wir die Timmendorfer unter Kontrolle und ließen kaum gefährliche Szenen zu. Im Gegenteil: Als Underdog hatten wir bei Weitem bessere Spielanteile und herausgespielte Chancen. Das spiegelte sich schon in der ersten Halbzeit wider, als Hinrich Schröder zum 1:0 für seine Farben einnetzte. Im Anschluss hatten wir zahlreiche Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu treiben, jedoch scheiterten wir oft an unserer eigenen Zielstrebigkeit oder an dem glänzend parierenden Keeper, der uns an diesem Tag das Leben mal so richtig schwer machte. Hätte man eine dieser guten Chancen genutzt, hätten wir den Strandern wahrscheinlich den Zahn gezogen und man wäre am Ende mit 3 verdienten Punkten in den Händen abgereist. Aber wir hielten den Gastgeber über weite Strecken am Leben und bekamen prompt die Quittung: Nach Ballverlust und diskussionswürdigem Elfmeter egalisierten die Timmendorfer das Ergebnis durch ihren Toptorjäger Pajonk. Im Anschluss kam es noch schlimmer: Anstatt wenigstens den Punkt mitzunehmen schafften wir es in der 90. Minute nicht eine Flanke zu verhindern, die über den halben Strafraum segelte und durch einen Sonntags-Volley perfekt ins lange verwertet wurde. 2:1 für den Gastgeber. Zusätzlich gelb-rot für E. Jauk.

Zusammenfassend bleibt zu sagen: Ein Ergebnis das ganz ganz schnell aus unseren Köpfen muss, bei einer Leistung die am besten jeden Tag gezeigt werden muss. Am Wochenende steht nämlich ein weitaus wichtigeres Spiel auf dem Zettel, wenn wir Frisia Risum-Lindholm an der Breitenburger Straße empfangen. Dieses Spitzenspiel aus dem Tabellenkeller muss nämlich ohne Wenn und Aber gewonnen werden, um wieder etwas Luft zur Abstiegszone zu erlangen.

Aufstellung:

Koch – M. Kunter, Brendemühl, Jauk, Hellmann, Beetz (Feist) – Behrens, Schröder, Kuhr – T. Kunter, Peters

Comments

0