Heider SV – TSV Lägerdorf 2:1 (0:0)

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit 4 Punkten aus 2 Spielen, waren wir am vergangenen Samstag beim Heider SV zu Gast. Wir hatten es bereits das zweite Mal in dieser Saison mit den Dithmarschern zu tun, denn in der Vorbereitung scheiterten wir unglücklich im Landespokal genau an jenem HSV. Die letzten Partien gegen die Heider waren allesamt unglaublich intensiv und hart umkämpft, mit oftmals dem schlechteren Ende für uns. Das wollten wir nun unbedingt ändern. Mit leicht veränderter Formation und Taktik zum Wankendorf-Spiel begannen wir also das Westküsten Derby.

Der Wille war unseren Rot-Blauen kaum abzusprechen, jedoch konnten wir an diesem Tag zu kaum einer Zeit dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Zu fahrig, zu viele Fehler im Spielaufbau und immer wieder unnötige Ballverluste prägten vor allem die erste Halbzeit. Die Heider machten es cleverer und schafften es immer wieder gefährlich vor unser Tor zu kommen und wir konnten glücklich sein, dass wir zur Pause nicht schon in Rückstand geraten sind. Es gab einiges zu besprechen, denn mit der gezeigten Leistung konnte man alles andere als zufrieden sein.

In der zweiten Halbzeit dann der Doppelschlag: Erst Gieseler, dann Peters schraubten das Ergebnis blitzschnell auf ein 0:2 für die Dithmarscher und wir standen mit dem Rücken zur Wand. Erst nach gut 70 Minuten wurden die lägerdorfer Köpfe endlich frei und wir drückten in Heider Hälfte hinein. Feist nutzte in der Phase eine verunglückte Rettungsaktion des gegnerischen Keepers und brachte unsere Farben noch einmal heran. Mit frischen Kräften von der Bank (Reese, Peters) versuchten wir immerhin einen Punkt zu erkämpfen und kamen sogar durch Feist und Behrens nochmal zu guten Möglichkeiten, aber nutzten diese leider nicht.

Am Ende eine letztlich verdiente Niederlage, aufgrund einer schwachen ersten Halbzeit und schläfrigen Anfangsphase in der zweiten Halbzeit. Erst als das Spiel fast entschieden war, schien die Mannschaft noch einmal einen Ruck zu bekommen, der aber letztlich zu spät kam. Nun heißt es Mund abwischen, nach vorne blicken und den Aufsteiger und Konkurrenten im Abstiegskampf Friedrichsberg weghauen.

Aufstellung:

Koch – M. Kunter (Reese), Brendemühl, Schröder, Hellmann – Feist, Behrens, Engel (Peters), Jauk (T. Kunter), Beetz – Kuhr

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