TSV Lägerdorf – PSV Neumünster 2:1 (2:0)

Endlich! Beim dritten Anlauf im Jahr 2018 hat es endlich mit dem ersten Sieg geklappt. Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf PSV Neumünster mussten alle Kraftreserven ausgepackt werden, um diesen enorm wichtigen Heimerfolg eintüten zu können.

Uns war von Beginn an klar wie schwer dieses Spiel werden würde und stellten uns auf ein kampfbetontes, emotionales Spiel ein. Wir übernahmen in der ersten Halbzeit das Heft des Handelns in die Hand. Bereits nach 3 Minuten hatten wir den Torschrei auf den Lippen, jedoch wurde die Chance des durchgebrochenen Beetz vom Keeper unterbunden. Danach wurden wir immer stärker und belohnten uns durch eine Flanke von Peters, die an Freund und Feind ins lange Toreck segelte. Auch danach fand der Gast aus Neumünster überhaupt nicht statt. Lediglich einmal musste Matteo Chionidis in super Manier retten, als ein Kopfball gefährlich zu unserem Gehäuse befördert wurde. Danach marschierten wir weiter und verunsicherten die Gäste zunehmend. Ein Rückpass vom 6er der Neumünsteraner wurde von Peters abgefangen, der mit einem Heber den Keeper überwindete und zum 2:0 einnetzte.

Die zweite Halbzeit war aus rot-blauer Sicht dann leider nicht mehr so furios. Im Gegenteil: Wir ließen die Gäste kommen und diese drückten auf den Anschluss, ohne letztlich große Torgefahr auszustrahlen. Ein Freistoß aus ca. 18,0 m verwandelte jedoch der eingewechselte Mercan zum 2:1 Anschlusstreffer und macht die Partie wieder spannend. In der Folge war die Halbzeit von vielen Fouls und Kleinigkeiten geprägt, sodass ein guter Spielfluss kaum noch zu stande kam. Leider verpassten wir in der Neumünsteraner Drangphase durch Feist und Peters den Deckel draufzumachen und mussten bis zur letzten Sekunde zittern.

Zum Glück haben wir dies schadlos überstanden und konnten zum Schluss als letztlich verdienter Sieger den Platz verlassen. Die kommenden Partien gegen TSB Flensburg und Friedrichsberg-Busdorf werden mindestens genau so viel Kampf und Engagement von uns abverlangen, damit wir auch gegen diese Gegner etwas mitnehmen können.

Aufstellung:

Matteo Chionidis – Brendemühl, Schröder, Hellmann – Feist, Behrens, Kuhr, T. Kunter, Engel – Beetz (Kröger, Manoli Chionidis), Peters

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