TSV Lägerdorf – Oldenburger SV 3:1 (2:0)

Am vergangenen Wochenende sollte ein richtungsweisendes Spiel für den Fußball in Lägerdorf stattfinden. Mit einem Sieg hätte man mit hoher Wahrscheinlichkeit die Klasse gehalten, jedoch hätte man bei einer Niederlage und dem bevorstehenden Restprogramm eine Mammutaufgabe zu bewältigen.

Wir kamen von Beginn an richtig gut ins Spiel und übernahmen komplett die Kontrolle über Ball und Gegner. Die Ostholsteiner fielen lediglich durch weite Bälle auf, ansonsten hatte unser Keeper Marvin Koch im ersten Durchgang nichts zu tun. Wir hingegen schafften es endlich mal bei unseren Chancen kaltschnäuzig zu bleiben und gingen zunächst durch Kuhr bei einem herrlichen Volley und dann durch den wieder genesenen Peters mit 2:0 absolut verdient in Führung. Nach der Halbzeit schafften wir es aber leider nicht, wie so oft in der laufenden Saison, die Konzentration hoch zu halten. Somit luden wir unsere Gäste zu mehreren guten Chancen ein, wobei folgerichtig der Anschlusstreffer fiel. In der Folge rettete Kocher zum Glück noch einmal mit einem Wahnsinnsreflex und mit Hilfe des Pfostens die Führung. Die Nerven flatterten sichtbar bei jedem TSV-Akteur. Plötzlich sah man uns an, dass wir es waren, die hier etwas zu verlieren hatten und nicht die schon fast abgestiegenen Oldenburger. Um so wichtiger war es, dass wir es schafften genau in dieser Phase den „Lucky Punch“ zu setzen. Ein Jauk-Freistoß aus dem Halbfeld fand genau den Kopf von unserem Kapitän Bastian Peters, der zu seinem 2. Tor zum 3:1 einköpfte und damit den alten 2-Tore-Abstand wiederherstellte. Daran tat sich in der Folge auch nicht mehr viel, da die Gäste nun nicht mehr die Moral besaßen diesen Rückstand aufzuholen. Ganz ganz wichtiger Dreier für uns. Auf den anderen Plätzen wurde uns im Übrigen der Gefallen getan, dass unsere Konkurrenten patzten und
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uns somit der direkte Klassenerhalt kaum noch zu nehmen ist. Am Montag steht nun das 6. Spiel in 17 Tagen in Timmendorfer Strand gegen den NTSV Stand 08 an. Dort wollen wir nun den Schwung mitnehmen und den letzten Punkt holen, um alle mögliche Restzweifel auszuräumen.

Aufstellung:

Koch – Hellmann, Schröder, Brendemühl, M. Kunter – Feist, Engel, Jauk (Sturm), Fötsch (T. Kunter), Kuhr – Peters (Matz)

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