TuS Krempe – TSV Lägerdorf 1:2 (0:0)

Die erwartet unangenehme Aufgabe war in der zweiten Kreispokalrunde die TuS aus Krempe. Mit schweren Beinen, müdem Kopf und ein paar Veränderungen in der Startelf gingen wir in dieses Spiel hinein und es zeichnete sich von Anfang an ab, dass dieses Spiel kein Leckerbissen sein wird.
Die Kremper agierten weitestgehend defensiv und überließen uns komplett die Spielkontrolle. Wir schafften es aber vor allem in der ersten Halbzeit kaum für Torgefahr zu sorgen, da wir in vielen Situationen nicht konzentriert genug waren oder durch ein gegnerisches Bein gestoppt wurden. So war es eher ein Samstagmittag-Kick der so dahinpletscherte.
Die zweite Halbzeit begann vielversprechender, jedoch war es nun der Abschluss an dem es immer wieder haperte. Feist, Reese, Kuhr oder Engel versuchten immer wieder ihr Glück aber scheiterten allesamt, sodass ein ärgerlicher Ballverlust und ein Schuss von der Mittellinie dafür sorgten, dass wir mit 0:1 in Rückstand gerieten. Es wirkte zu diesem Zeitpunkt so, als ob hier die Überraschung für die Kremper zum Greifen nahe war, da unsere rot-blauen Jungs nun sehr angeschlagen wirkten. Ein berechtigter Platzverweis für den Gastgeber ließ uns nochmal wieder Mut schöpfen und wir liefen gegen das aufgestellte Abwehrbolwerk gegenan. Schließlich war es Feist, der auf der linken Seite unwiderstehlich durchbrach und selbst durch eine versuchte Notbremse nicht zu stoppen war. Er legte mustergültig auf Reese ab, der das leere Tor zum Ausgleich traf. Wenig später zeichnete sich unsere andere Angriffsseite aus: Über unseren Neuzugang Torben Behrens kam der Ball zu T. Kunter, der ließ 2-3 Kremper verdutzt stehen und brachte den Ball scharf in die Mitte, wo der starke Alexander Feist den Fuß zum 1:2 hinhielt.
Danach passierte nicht mehr viel und wir konnten diese Runde als Sieger überstehen. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat und man gegen jeden Gegner volle Konzentration an den Tag legen muss, damit man Runde für Runde übersteht.
Aber: Alles gut gegangen und weiter geht’s!

Es spielten: Koch – T. Kunter, Brendemühl, Schröder, Hellmann – Feist, Engel, Matz (Behrens), Kuhr, Jauk – Strüven (Reese)

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