TSV Lägerdorf –  PSV Neumünster 2:4 (1:3)

Einen rabenschwarzen Tag erwischten wir zu Hause gegen einen  vermeintlichen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf – PSV Neumünster. Mit gewaltigem Ärger im Bauch über die unnötige Niederlage im Saisonauftakt bei Todesfelde, wollten wir im ersten Heimspiel unbedingt Wiedergutmachung.

Das Spiel hätte auch nicht besser starten können. Wir pressten den Gegner sehr stark und zwangen ihn ständig zu Ballverlusten, sodass wir uns eine Vielzahl an Möglichkeiten erarbeiteten. Lediglich eine davon nutzte Yanneck Kuhr, nach wunderbarer Vorarbeit von T. Kunter zur 1:0 Führung. Nur 1:0. „Wenn sich diese Chancenverwertung mal nicht rächt“, hörte man den Einen oder Anderen flüstern. Danach lief nämlich alles schief, was nur schief gehen kann. Innerhalb von 15 Minuten luden wir die Gäste aus Neumünster förmlich zum Tore schießen ein und es stand zur Halbzeit 1:3. Nach dem Pausentee waren wir zwar entschlossen das Ergebnis zu korrigieren, jedoch schafften wir es nicht diese Entschlossenheit auf den Platz umzusetzen. Im Gegenteil: Fahrlässige Aktionen brachten uns erneut immer wieder in Bedrängnis, sodass das 1:4 die logische Konsequenz für die gebrachte Leistung war. Das 2:4 durch Peters (Flanke Beetz) war dann lediglich nur noch Ergebniskosmetik und kein ernsthaftes Aufbäumen.

Ein Spiel zum Vergessen und ein Fingerzeig in welche Richtung es geht, wenn nicht alle Spieler mit voller Konzentration bei der Sache sind und ihre Leistung abrufen. Es sollte der Teufel noch nicht an die Wand gemalt werden, jedoch muss ein ganz anderes Gesicht der Mannschaft an den Tag gelegt werden, um in dieser Klasse zu punkten.

Aufstellung: Koch – Lipinski, Brendemühl, Schröder, Hellmann – T. Kunter, Engel, Kuhr, Jauk, Appel (Beetz) – Peters

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