Eine bittere und selbst verschuldete Niederlage musste die TSV Reserve im Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Offenbüttel hinnehmen.
Nach ordentlichem Beginn hatte Rot-Blau die Partie unter Kontrolle und holte sich durch ein geduldiges Spiel Sicherheit. Bereits in der 7. Minute traf der zurückgekehrte Jan Drescher zum 1:0 und nur etwa 10 Minuten später sorgte Drees Städtler für das 2:0. Das Spiel schien in die erwartete Richtung zu gehen. Weitere Großchancen blieben zunächst aus, das Spiel war jedoch in fester Lägerdorfer Hand.
Ein unglücklicher aber berechtigter Handelfmeter stellte das Spiel in der 44. Minute etwas auf den Kopf. Der FCO kam zum Anschlusstreffer. Mit 2:1 ging es in die Kabine.
Die zweiten 45 Minuten waren dann wohl die schlechtesten in der gesamten Saison. Die Dithmarscher zeigten mehr Wille, Biss und Kampfgeist. Dem TSV gelang in jeder Hinsicht nichts mehr.
Unkonzentriertheit führte zu leichten Abspielfehlern und Ballverlusten und auch das Offensivspiel hakte mehr und mehr. Kaum eine gefährliche Aktion musste die FCO Defensive vereiteln.
Offenbüttel kam in der Folge immer besser in die Partie, ohne sich zwingende Torchancen herauszuarbeiten. Dennoch war Kapitän Adria, wie seine gesamte Mannschaft, auch nach einer Standardsituation entschlossener und konnte per Kopf ausgleichen.
Auch das 2:2 war kein Weckruf für das Team von Wieckhorst. Lägerdorf blieb weiterhin erschreckend schwach. Nach einem Freistoß passierte dann das, was kommen musste. Wieder Unordnung nach einem Standard und der Ball fällt, nachdem er abgefälscht wurde, als Bogenlampe über Björn Koblun – 2:3.
Torge Kunter hatte kurz vor Schlusspfiff noch die Möglichkeit auszugleichen, scheiterte aber am Keeper des FCO.

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